Allgemeine Sprechzeiten

Montag11 – 13 Uhr
Mittwoch17 – 19 Uhr
Donnerstag11 – 13 Uhr

Essstörungssprechstunde

Dienstag12 – 14 Uhr

und nach Vereinbarung

Schwangeren- und
Schwangerschafts-
konfliktberatung

nach telefonischer Anmeldung

Trauma- und 
Gewaltsprechstunde

Montag13 – 14 Uhr



Zu den genannten Zeiten können Sie uns anrufen oder unangemeldet vorbeikommen.

Roscherstraße 12
30161 Hannover
fon: 0511 88 59 70
mail@amanda-ev.de

Anlaufstelle bei Essstörungen

Essstörungen sind laut Bundesfachverband Essstörungen (BFE) eine psychosomatische Erkrankung mit Suchtcharakter, die vor allem Mädchen und Frauen betrifft.

Essstörungen lassen sich als Problemlösungsversuch, Selbsthilfeansatz, Konfliktmanagement und auch als Überlebenshilfe verstehen. Sie können sich auf der Suche nach Identität entwickeln, sich innerhalb von Beziehungen als Blitzableiter bewähren, von Sorgen ablenken und vieles mehr. Manche Frauen bewältigen mit Essstörungen tiefergehende individuelle und familiäre Konflikte. Andere bemühen sich mit einem schlankgehungerten Körper ihr Selbstbewusstsein aufzupäppeln.
Bedingt durch das vorherrschende Schönheitsideal finden sich viele Frauen in einem Kreislauf von Diäten, Hungern, Extremsport, Fressanfällen, Erbrechen und anderen anstrengenden Verhaltensweisen gefangen. Essen und Nicht-Essen hat dann wenig mit Hungerempfinden oder Sattsein zu tun. Vielmehr gilt das Essverhalten plötzlich als tägliches Stimmungsbarometer und Maßstab für die eigene Wertigkeit und Selbstzufriedenheit. Solch eine Verknüpfung kann dann eine Essstörung für eine bestimmte Phase des Lebens scheinbar unentbehrlich machen. 

Die Hauptdiagnosegruppen für Essstörungen sind: Magersucht (Anorexie), Ess-Brech-Sucht (Bulimie) und Ess-Sucht (Binge-Eating-Disorder). Diese Grundformen können unterschiedlich stark auftreten und ineinander übergehen. Die am häufigsten vergebene medizinische Diagnose lautet daher: Nicht näher bezeichnete Essstörung (F 50.9)
Wir folgern daraus: es gibt so viele Essstörungen, wie Frauen und Mädchen, die sie entwickeln und aushalten. Jede Essstörung hat ihre eigene Geschichte und ihr eigenes Belastungsausmaß. Manchmal sogar stärker für Angehörige, als für Betroffene. Dementsprechend sollten Essstörungen individuell betrachtet werden.

Das tun wir sowohl in unserer Essstörungs-Sprechstunde Dienstags von 12 bis 14 Uhr als auch in unseren Therapie- und Beratungsangeboten mit Ihnen und Euch gemeinsam.

Wir gehen davon aus, dass es stets wichtige und meistens nachvollziehbare Gründe für Symptome wie z.B. Essstörungen gibt. Daher besteht unsere Grundhaltung darin, eine psychisch und körperlich belastende „Ernährungs“situation (neben allen Sorgen und körperlich unerwünschten Folgen) als einen (nicht geglückten) Lösungsversuch zu bewerten und gemeinsam nach anderen Lösungen zu suchen. Gemeinsam heisst hier: in der Zusammenarbeit von Beraterin, Klientin und Symptom!
Durch den Einsatz ungewohnter Fragestellungen und die Entwicklung neuer Denkzusammenhänge können in der Regel dem vorgebrachten Problem wichtige Informationen über langfristig passendere Lösungen und Verhaltensweisen entlockt werden.

 

Wir sind Mitglied im BundesFachverbandEssstörungen (BFE) www.bundesfachverbandessstoerungen.de
und seit vielen Jahren von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung/ Essstörungen www.bzga-essstoerungen.de als Fach-Beratungsstelle anerkannt.

 


Fachbereichsleitung:

Sabine Timme

Sozialpsychologin M.A.
Systemische Therapeutin (SG)
Traumatherapeutin
Supervisorin
Lehrbeauftragte der Hochschule Hannover



Adresse: Roscherstr. 12 | 30161 Hannover | Tel. 0511 88 59 70 | mail@amanda-ev.de | Impressum | Stand 03.2017

Wir danken für die freundliche Unterstützung durch unsere Förderinnen und Förderer:
Das Referat für Frauen und Gleichstellung der Landeshauptstadt Hannover
Das Team Gleichstellung und der Fachbereich für Soziales der Region Hannover
Das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie/Verden  
Die Klosterkammer Hannover
Das Land Niedersachsen