Ess-Störungen
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Ess-Störungen....

...sind laut 'Bundesfachverband Essstörungen' eine psychosomatische Erkrankung mit Suchtcharakter, die vor allem Mädchen und Frauen betrifft. Ess-Störungen lassen sich als Problemlösungsversuch, Selbsthilfeansatz und auch als Überlebenshilfe verstehen.
Eine Ess-Störung kann sich als Ausdruck von Schwierigkeiten mit sich selbst und anderen auf der Suche nach eigener Identität entwickeln. Manche Frauen bewältigen mit Ess-Störungen tiefergehende individuelle und familiäre Konflikte. Andere bemühen sich mit einem schlankgehungerten Körper ihr Selbstbewusstsein aufzupäppeln.

Bedingt durch das  vorherrschende Schönheits-und Schlankheitsideal finden sich viele Frauen in einem Kreislauf von Diäten, Hungern, Extremsport, Essanfällen, Erbrechen und anderen anstrengenden Verhaltensweisen gefangen. Essen und Nicht-Essen hat dann wenig mit Hunger und Sattsein zu tun. Vielmehr gilt das Essverhalten plötzlich als tägliches Stimmungsbarometer und Maßstab für die eigene Wertigkeit und Selbstzufriedenheit.
Diese Verknüpfung kann dann eine Ess-Störung für eine bestimmte Phase des Lebens scheinbar unentbehrlich machen.
Ess-Störungen zeigen sich in den Hauptformen Magersucht (Anorexie), Ess-Brech-Sucht (Bulimie) und Ess-Sucht (Binge-Eating-Disorder).
Diese Formen können unterschiedlich stark auftreten und ineinander übergehen.

Jede Ess-Störung hat ihre eigene Ausprägung und sollte auch dementsprechend individuell betrachtet werden.
Das tun wir sowohl in unserer Sprechstunde (Dienstags von 12 bis 14 Uhr) als auch in unseren Therapie- und Beratungsangeboten mit Ihnen gemeinsam.
 
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