Therapieangebote
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Kunsttherapie…

…ist eine tiefenpsychologisch orientierte Therapiemethode, die das kreative
Gestalten in den Mittelpunkt des therapeutischen Prozesses stellt. Sie nutzt
die jedem Menschen innewohnende schöpferische Fähigkeit und Kreativität
zur Persönlichkeitsentwicklung

Die im therapeutischen Kontext entstehenden Bilder und Objekte ermöglichen
den Kontakt zu innerem Erleben und ergänzen die Selbstwahrnehmung.
Der so sichtbare Ausdruck von psychischem Geschehen und die Symbol-
sprache der Gestaltungen kann den Zugang zu Gefühlen, Bedürfnissen,
Vorstellungen und Konflikten, zu frühen Erfahrungen, belastenden Lebens-
themen und zu bislang unbewußten Inhalten erleichtern. Da wo Sprache sich
als schwierig erweist, kann das gemalte Bild oder die geformte Plastik zur
angstfreien Annäherung an Unsagbares beitragen und damit auch in einen
heilsamen Dialog kommen.

Im Gespräch mit der Therapeutin wird sowohl das Erleben während des
Gestaltens als auch das entstandene Produkt für den therapeutischen Prozess
genutzt. Allein das spontane Malen, Zeichnen oder Plastizieren kann als
entlastend, spannungslösend und/oder selbstwertstärkend wirksam sein.
Die Wahrnehmung der eigenen Gestaltung wird zudem zu einer besonderen
Form der Selbstwahrnehmung. Insbesondere (abgespaltene) Gefühle werden
oftmals erst wahrgenommen, identifiziert und benannt, nachdem sie in der
Gestaltung sichtbar geworden sind.
Das Bild/Objekt regt zudem zu spontanen Äußerungen, Assoziationen und
Geschichten an und spielerisch können Veränderungen gewagt und erprobt
werden. Der kunsttherapeutische Prozess erweist sich als hilfreich dabei,
innere Blockaden und belastende Verhaltensmuster zu überwinden und
erleichtert den Zugang zu den eigenen Ressourcen.

Künstlerische Begabungen und Vorkenntnisse sind nicht erforderlich!

Kunsttherapie wird als spezielle Therapiemethode in psychosomatischen,
psycho-therapeutischen und psychiatrischen Kliniken angeboten. Die beson-
dere Wirksamkeit ist mittlerweile in vielen Veröffentlichungen dokumentiert.

In meiner psychotherapeutischen Praxis haben sich durch langjährige Erfahrung
Schwerpunkte in der Arbeit bei Essstörungen (speziell Körper-Bild-Arbeit) und
auch bei Traumafolgestörungen entwickelt.

J.Münnighoff




„Jede Medaille hat drei Seiten“
- zur SYSTEMISCHEN THERAPIE- und zusammenARBEIT:

Der  systemische Beratungs- und Therapieansatz wird in Deutschland seit
den 80’ger Jahren zunehmend alternativ oder begleitend zu tiefenpsycho-
logischen und verhaltenstherapeutischen Verfahren in Kliniken und
ambulanten Praxen angewendet.
Eine der grundlegenden Arbeitshaltungen ist der Glaube daran, dass man
je nach Standpunkt des Betrachters auf die scheinbar gleiche Frage
mehrere "richtige" Antworten erhalten kann. Es gibt so viele Wirklichkeiten
und Wahrheiten auf der Welt, wie es BetrachterInnen gibt und eigentlich
hat jede Medaille sogar mehr als drei Seiten…

Grundlegend ist auch die Betrachtungsweise von Symptomen als Ausdruck
einer Problemlösungsstrategie, die zwar langfristig nicht gelungen ist,
aber im Ansatz einen Selbsthilfe- oder Überlebensversuch darstellt.
So werden z.B. Ess-Störungen (und andere Symptome wie Ängste, Depres-
sionen, langfristige Beziehungsprobleme etc.) nicht in erster Linie als
Krankheit, Dummheit oder Fehlverhalten einer einzelnen Person, sondern
möglicherweise als Konfliktlösungsmanagement innerhalb eines (Familien
oder Paar-) Systems gesehen und bearbeitet. Die Schuldfrage ist da
oftmals viel weniger interessant, als die Beteiligten glauben.

Systemische Therapeutinnen und Berater wissen nicht, was für Einzelne, Paare
oder Familien gut ist. Sie versuchen, gemeinsam mit den Beteiligten heraus-
zufinden, wie Leid bringende Muster und Verhaltensweisen speziell bei ihnen
funktionieren und was diese Muster möglicherweise aufrechterhält. Erst dann
werden Lösungsideen entwickelt - die allerdings unter aktivem Einsatz der
KlientInnen einer Überprüfung auf Alltagstauglichkeit standhalten müssen.

Systemische Methoden, Fragestellungen, Übungen, Experimente und 
Techniken ermöglichen unseren Kundinnen
-   die Wahrnehmung neuer, bisher unbekannter Perspektiven über sich
    selbst und das eigene Weltbild – dazu gehören besonders die Themen
    Selbstwertgefühl, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen, Sinn des
    Lebens, Familiengeschichte (bei AMANDA speziell der Blick auf die
    weibliche Linie der Familie)
-   Verständnis für die Haltung anderer Systemmitglieder
    (lebender und verstorbener)
-   die Entwicklung angemessener und individuell passender Veränderungs-
    schritte mit respektvollem Blick auf alle Beteiligten

Nicht zuletzt ist das Wissen um familiäre Ressourcen in allen Familien
dieser Welt eine weitere wichtige Arbeitsgrundlage. Selbst äußerst problem-
beladene und schicksalsgebeutelte Familien geben über Generationen ihren
männlichen und weiblichen Mitgliedern unterschiedliche Fähigkeiten und
Stärken mit auf den Lebensweg. Auch diejenigen, die in ihrem Leben großes
Leid erfahren haben, entwickelten allein dadurch, dass sie überlebten
Kompetenzen, von denen sie manchmal gar nichts wissen. Viel Gutes ist da 
verborgen, versteckt, vergessen und am Wegesrand verloren.
Systemische ZusammenArbeit kann eine berührende und freudvolle
Entdeckungsreise zu persönlichen Ressourcen sein.

Ich lade interessierte Klientinnen und ihre Symptome ein, sich mit mir
als Coach (im wörtlichen Sinne von: Kutscherin) auf diese Reise zu begeben.
Sie bestimmen das Tempo und die Richtung dieser Entdeckungsfahrt, auf der
wir herausfinden wollen, welche Klugheit sich (bei allem Leid) möglicherweise
hinter Ihren Konflikten und Symptomen verbirgt und was Ihr Problem eventuell
braucht, um sich zu verabschieden

S.Timme






Zur Traumatherapie

Traumata, also traumatische Erlebnisse, sind charakterisiert durch das
Erleben plötzlicher und heftiger, äußerer oder innerer Bedrohung, verbunden
mit Gefühlen von Angst, Ohnmacht, Hilflosigkeit, Ausgeliefertsein, evtl.
körperlichen Verletzungen und Schmerzen (physische Mißhandlungen, sexuelle
Gewalterfahrungen, seelische Grausamkeit, schwere Vernachlässigungen etc.).
Der hierdurch entstehende Schock- bzw. Verwirrungszustand überfordert die
betroffene Person und führt dazu, daß kognitive, emotionale, und psycho-
motorische Abwehr-und Anpassungsmöglichkeiten (Kampf, Flucht oder
Erstarrung) nicht geleistet werden können. In solchen Extremsituationen
reagieren wir Menschen mit Wahrnehmungsveränderungen (Dissoziationen),
die dem Überleben dienen und das traumatische Geschehen weniger spüren
lassen. Dies kann sich z.B. äußern in Entfremdungserleben der Umgebung und
der eigenen Person oder der Fragmentierung aller Sinneseindrücke, des
äußeren Kontextes und der Affekt und Kognitionen.
Die Folgen und Symptome traumatischer Erlebnisse sind zusammengefasst
unter dem Begriff der posttraumatischen Belastungsstörung.
Diese kann einige Wochen bis Monate nach einem Trauma auftreten und kann
Monate, Jahre und Jahrzehnte bestehen bleiben. Dazu gehören z.B. phobisches
und zwanghaftes Verhalten, Medikamenten-und Alkoholabusus, psychosoma-
tische Symptombildungen, Schlafstörungen, Suizidgedanken, Ängste,
Panikattacken, Depression u.v.m..

Forschungsergebnisse der Hirn- und Traumaforschung haben gezeigt, daß es
durch traumatische Ereignisse zu hirnphysiologisch bedingten Fehlverarbei-
tungen und -speicherungen kommt. Traumatische Erfahrungen werden vom
Gehirn nicht bearbeitet und integriert. Sie werden nicht „Vergangenheit“.
Es ist so, als wenn es „gerade jetzt“ passiert. Außerdem geht durch die oben
beschriebene Ich-Fragmentierung der ursächliche Zusammenhang verloren.
Das heißt, daß Gefühle von plötzlicher Hilflosigkeit, sich-nicht-wehren-können,
Panikattacken o.ä. auftauchen und nicht zugeordnet werden können.

Das Trauma-Therapiekonzept hat sich als ein Konzept mit hoher thera-
peutischer Effektivität erwiesen. Therapieziel ist es, nach gründlicher
Stabilisierungs- und Ressourcenarbeit mit der Klientin in dosierter und
gesteuerter Form die alten, traumatisierenden Szenen zu reaktualisieren
und der emotionsgetragenen Verarbeitung zugänglich zu machen.

I.König 

 

 

Energetische Psychotherapie (Meridian-Klopf-Technik)

Ängste, Stress, innere Blockaden und andere seelische Belastungen
schwächen unser körpereigenes Energiesystem. Die Methode der
Energetischen Psychologie behandelt diese Probleme auf der
Grundlage der chinesischen Medizin durch das Klopfen von
Akupunkturpunkten. Störungen im Energiefluss werden hierdurch
beeinflußt und aufgelöst. Ängste und Stress reduzieren sich deutlich,
Blockaden werden behoben.
Die betreffende Person klopft die Punkte mit dem Finger selbst.
Insofern kann diese Technik auch zur Selbsthilfe gut genutzt werden.

Ansprechpartnerinnen: I.König, J.Münnighoff
 

 
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