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fon: 0511 88 59 70
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VERANSTALTUNGEN

Veranstaltungsreihe "Ein queerfeministischer Blick auf..."

In einer Kooperation des Frauen- und MädchenGesundheitsZentrum Region Hannover e.V., der Beauftragten für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt der Landeshauptstadt Hannover und von Amanda e.V. FrauenTherapie und BeratungsZentrum stellen wir gemeinsam vor:

Zweiter Vortrag am Dienstag, den 11.02.2020 von 18.00 – 20.00 Uhr
“Konstruktion von Weiblichkeit und geschlechtliche Identität- Transfeindlichkeit als Strukturelle Diskriminierung” mit Felicia Ewert

 

Vortrag und Lesung umfassen eine Erläuterung von offen transfeindlichen Feminismen und beschäftigen sich mit Strukturen und Organisationen. Die Referentin verweist auf die Widersprüchlichkeiten im vermeintlich radikalen Anspruch von transfeindlichen Feminismen, auf biologistische und cisnormative Argumentationen. Zusätzlich stellt die Referentin dar, wie fest Biologismen und normierte Zweigeschlechtlichkeit in Gesellschaft und deshalb auch in Feminismen verwurzelt sind und dass ein Fokus auf offene Transfeindlichkeit zu kurz greift. So zeigt sie auch, was die vermeintlich respektvolle „Sex / Gender“ Aufteilung von Geschlecht, die in universitären Kontexten gegenwärtig ist, für transgeschlechtliche Menschen bedeutet. Wie tief deutsches Recht in die Leben von trans Personen eingreift, zeigt sie mit einem Überblick über das sogenannte „Transsexuellengesetz“ und widmet sich der Frage, was *wir alle* tun müssen, um bestehende geschlechtliche Vorstellungen zu realisieren und abzubauen.

Felicia Ewert ist 32 Jahre alt und lebt in Marburg. Sie ist mit einer wundervollen Frau verheiratet und studiert Politikwissenschaft im Master, Schwerpunkt Geschlechterforschung. Sie ist eine Frau, transgeschlechtlich und ziemlich lesbisch. Während ihres Bachelorstudiums entwickelte sie das Interesse an einer grundlegenden Auseinandersetzung mit Fragen zu der Konstruktion von Geschlecht und wie es als Ordnungskategorie und hierarchisches Machtinstrument in Erscheinung tritt. Neben ihrem Studium hält Felicia Vorträge zu Cissexismus, Transfeindlichkeit und Transmisogynie.

 

 

Ausblick ins Jahr 2020 - folgen werden die Vorträge ...

 

GRUPPENANGEBOTE

 

 

Gruppe für Frauen aus der Nachkriegsgeneration der 1950er Jahrgänge

 

Krieg hinterlässt Spuren. Sichtbar an Häusern, Gebäuden, Städten und Dörfern, und unsichtbar in den Seelen der Menschen. Das Ende des 2. Weltkriegs ist mehr als siebzig Jahre her. In Deutschland wurde eine gewaltige Aufbauleistung vollbracht und anerkannt. Die Thematisierung und Anerkennung der psychischen Folgen von Flucht und Vertreibung, von Beteiligung an Kriegshandlungen und der Zerstörung der Städte wurde erst etwa seit der Jahrhundertwende auf die Tagesordnung gesetzt. Dies geschah in unterschiedlicher Weise u.a. durch die sogenannten „Kriegskinder“, „Nachkriegskinder“ und auch die „Kriegsenkel“. Viele von ihnen stellten in der persönlichen Auseinandersetzung fest, dass es Gemeinsamkeiten im Erleben und Verhalten gibt, die als Folge von Kriegsgeschehen und transgenerationaler Weitergabe zu deuten sein können.

In der Jahresgruppe können die Teilnehmerinnen diesen Spuren in der eigenen Biografie nachgehen, auch möglichen traumatischen Auswirkungen. Im geschütztem Rahmen können Erfahrungen geteilt werden, schon vorhandene kreative Bewältigungsstrategien bewusst oder weitere entwickelt werden.
Es wird mit unterschiedlichen Methoden gearbeitet, z. B. mit Imaginationen oder Gesprächsrunden.
Auch wird es Inputs geben zu Fragestellungen, die mit der Thematik zusammenhängen, wie z. B. Informationen zu Trauma.
Die Teilnehmerinnen können verloren geglaubte Fähigkeiten und Kraftquellen wieder entdecken, um dann gestärkt aus diesem gemeinsamen Jahr hervorzugehen.

Es handelt sich um eine geschlossene Gruppe für max. 10 Frauen, die bereit sind, über ein Jahr 10 gemeinsame Termine zu gestalten.

Die Teilnahme an der Gruppe ist kostenlos.

Beginn: Montag 13. Januar 2020 18.00 Uhr – 19.30 Uhr

Weitere Termine jeweils montags von 18.00 -19.30 Uhr:
27. Januar; 10. Februar; 9. März; 6. April; 11. Mai; 8. Juni; 6. Juli; 27. Juli; 31. August 2020

Leitung: Dr. Diana Ahrens
Jahrgang 1965
"Kriegsenkelin" mit intensiver Beschäftigung zum Thema transgenerationaler Weitergabe traumatischer Folgen von Krieg.
Lehrerin, in freier Praxis als  Systemische Beraterin und Coach; tätig für privatwirtschaftliches Unternehmen.

Information und Anmeldung bei AMANDA.


 

 

Adresse: Roscherstr. 12 | 30161 Hannover | Tel. 0511 88 59 70 | mail@amanda-ev.de | Impressum | Datenschutz | Stand 08.01.2019

Wir danken für die freundliche Unterstützung durch unsere Förderinnen und Förderer:
Das Referat für Frauen und Gleichstellung der Landeshauptstadt Hannover
Das Team Gleichstellung und der Fachbereich für Soziales der Region Hannover
Das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie/Verden  
Die Klosterkammer Hannover
Das Land Niedersachsen