Gruppe für Frauen aus der Nach­kriegs­generation der 1950er Jahrgänge

Gruppe für Frauen aus der Nach­kriegs­generation der 1950er Jahrgänge

Gruppe für Frauen aus der Nachkriegsgeneration der 1950er Jahrgänge
Gruppe für Frauen aus der Nachkriegsgeneration der 1950er Jahrgänge

Krieg hinterlässt Spuren. Nicht nur an Häusern, Gebäuden, Städten und Dörfern sichtbar, sondern auch in den Seelen der Menschen.
Der letzte Krieg auf deutschem Boden ist bereits seit mehr als 75 Jahren Geschichte. Nach dem Ende des Krieges wurde in Deutschland eine gewaltige Aufbauleistung vollbracht, die psychischen Folgen des Krieges auf die deutsche Bevölkereung wurden als relevantes Thema ausgeblendet. Hier standen insbesondere die Opfer und Hinterbliebenen der Holocaust-Verfolgten im Mittelpunkt.

Mit sehr langem zeitlichen Abstand zum 2. Weltkrieg wurden die Folgen aus Beteiligung an Kriegshandlungen, aus der Zerstörung der Städte, aus Flucht und Vertreibung seit etwa der Jahrhundertwende auf die Tagesordnung gesetzt. Das geschah durch die sogenannten „Kriegskinder, die „Nachkriegskinder“ und auch durch die „Kriegsenkel“.
Sie stellten in der persönlichen Auseinandersetzung fest, dass es bei allen Unterschieden auch Gemeinsamkeiten im Verhalten und Erleben gibt, die sie als Folge des Kriegsgeschehens deuteten.

In der Gruppe wollen wir diesen Spuren in unseren eigenen Biografien nachgehen.
Dieses Angebot richtet sich an Frauen, die sich mit den oftmals auch traumatischen Auswirkungen des zweiten Weltkriegs auf ihr eigenens Leben beschäftigen wollen.

Ziel ist es, im geschützten Rahmen einer Gruppe feststellen zu können, dass keine mit ihren Erfahrungen alleine steht. Im Gegenteil: es gibt viele mit sehr ähnlichen Schicksalen.
Und jede von ihnen hat – selbst , wenn es aus der Not heraus sein musste – kreative Bewältigungsstrategien entwickelt.
Gemeinsam geht es auch um die Möglichkeiten, einen lebbaren Umgang mit der eigenen Biografie zu entwickeln.

Dazu werden wir uns in der Gruppe mit unterschiedlichen Methoden der Thematik nähern, wie z.B. Imaginationen und Gesprächsrunden, aber auch mit Inputs zu Fragestellungen, die mit der Thematik zusammenhängen, wie z.B. Trauma. Teilnehmerinnen können bisher lang verloren geglaubte Fähigkeiten und Kraftquellen wieder entdecken, um dann gesärkt aus diesem gemeinsamen Jahr hervorzugehen

Es handelt sich um eine geschlossene Gruppe für max. 10 Frauen.

Die Teilnahme an der Gruppe ist kostenlos.

Termine:
02.09.
09.09.
16.09.
23.09.
30.09.
14.10.
21.10.
11.11.
18.11.
25.11.

Jeweils 18:00 – 19:30 Uhr, gemeinsames Ankommen ab 17:30 Uhr möglich.

Informationen und Anmeldung unter:
Telefon: (0511) 88 59 70
anmeldung@amanda-ev.de

 

Leitung der Gruppe:  Mein Name ist Diana Ahrens, ich bin 58 Jahre alt, verheiratet und habe einen erwachsenen Sohn. Ich bin als Systemische Beraterin und Organisationsentwicklerin in freier Praxis tätig. Als „Kriegsenkelin“ habe ich mich intensiv mit der Thematik der traumatischen Folgen von Krieg auf die Psyche der Menschen auseinandergesetzt. Diese gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse möchte ich in die Gesellschaft einfließen lassen. Ich möchte dazu beitragen, dass Menschen von diesem Wissen profitieren und ihre eigenen Erfahrungen einbringen können.

Dr. Diana Ahrens, Systemische Beraterin und Coach

 

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